Umgang mit dem Corona-Virus (Stand: 17.03.2020)

Liebe Geschwister,

am Freitag waren wir schon überrascht von den Auswirkungen, die der Corona-Virus auf unsere Gemeinde hat, aber dass wir gestern Abend noch ein weiteres Mal uns zu diesem Thema beraten müssen, war auch für uns im Leitungskreis nicht unbedingt absehbar.

Aufgrund der aktuellen Lage haben wir einstimmig und ohne größere Diskussion beschlossen, auch unsere Gottesdienste bis auf weiteres ersatzlos zu streichen. Das fällt uns auf der einen Seite nicht leicht, weil wir unsere Zusammenkünfte sehr schätzen und wir immer wieder Gottes Geist und sein Wirken erleben können. Andererseits wäre es absolut unvernünftig und dazu noch verboten, weiterhin zu einer solchen Versammlung einzuladen.

Natürlich haben wir uns auch über die Alternativen unterhalten und entschlossen, kein eigenes Streaming-Angebot anzubieten. Ebenso werden wir keine Predigten aufzeichnen, denn sie leben von der Kommunikation mit der Gottesdienstgemeinde. Einigen Predigern fällt es schwer, ihren Text vor ein bis zwei Personen in ein Mikro zu sprechen, ohne dabei den eigentlichen Empfängern in die Augen zu sehen. Wir bitten um euer Verständnis für diesen Schritt.

Im aktuellen Schreiben des HGV wird neben dem Verbot von jeglichen Veranstaltungen in unserem Gemeindehaus darauf hingewiesen, dass „alle Kleingruppen in Privathäusern […] zum Schutz vor weiterer Verbreitung des Virus ebenfalls ausfallen [sollten].“ 

Vielleicht macht dir die aktuelle Situation und die ungewohnte Ruhezeit Angst, aber ich wünsche dir, dass du diese unangenehme Stille als Freiheit erkennen und erleben kannst und dir Gott umso intensiver begegnet. Denn du darfst mit allem, was dich belastet und verängstigt zu unserem großartigen Gott und Herrn kommen. Er hat immer ein offenes Ohr für dich, er weiß, wie es dir wirklich geht und was du brauchst. „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28, 20)

Ich wünsche dir Gottes Segen, seine Nähe und Bewahrung,
Dein Markus im Namen des gesamten Leitungskreises.

Umgang mit dem Corona-Virus (Stand: 13.03.2020)

Liebe Geschwister,

wie ihr vermutlich mitbekommen habt, beschäftigt sich das ganze Land mit dem Thema Corona-Virus. Spätestens seit der heutigen Erklärung des bayerischen Freistaats und der damit verbundenen Schließung aller Betreuungseinrichtungen für Kinder ist das auch für unsere Gemeinde ein Thema. Dementsprechend hat sich heute Nachmittag der Leitungskreis der LKG getroffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen und dafür zu beten.

Sowohl der EC-Bayern als auch der Hensoltshöher Gemeinschaftsverband (HGV) haben als unsere beiden Dachverbände Schreiben an ihre Ortsverbände verfasst, die uns als Leitungskreis zu den folgenden Beschlüssen geführt haben.

Bevor wir aber auf die Details eingehen, noch ein wichtiger Gedanke vorweg (entnommen aus dem Schreiben des HGV):
„Gott legt uns eine Last auf, aber er HILFT uns auch“ (Psalm 69,20) – von beidem sind wir überzeugt und deshalb dürfen wir uns in dieser Situation unserem Herrn anvertrauen. Er wird uns helfen, rechte Entscheidungen zu treffen und in seinem Frieden, der noch immer höher ist als all unsere Vernunft, dürfen wir uns geborgen wissen. Gerade deshalb wollen wir aber auch beherzt handeln.

Was hat nun der Leitungskreis beschlossen?

Absage aller Veranstaltungen bis zum 19.04.2020

Bis inklusive Sonntag, 19.04.2020 werden ALLE Veranstaltungen in unseren Räumen abgesagt und entfallen in der Regel ersatzlos. Das betrifft sowohl die Jugendtreffen als auch die Gebets-, Senioren und Hauskreise sowie Frauen- und Männerabende.

Darüber hinaus werden folgende Veranstaltungen entfallen:

  • Rate, wer zum Kaffee kommt
  • Renovierungstag
  • MSE (Selbstverteidigung)
  • Alle Vorbereitungstreffen für diverse Gottesdienste oder Veranstaltungen

Bei allen weiteren Veranstaltungen, die nicht am Plätzlein stattfinden (z. B. Hauskreise), sollten die Leiter/Teilnehmer darüber entscheiden, ob sie sich in den nächsten Wochen treffen wollen.

Ausnahmeregelung für Gottesdienste

Einzige Ausnahme davon sind unsere sonntäglichen Gottesdienste: Sie werden bis auf Weiteres stattfinden. Allerdings OHNE Kinder- und Kidsgottesdienst und auch das Gemeindecafé im Anschluss an die Gottesdienste wird vorerst nicht mehr angeboten. Wir werden, wie vom HGV gefordert, für die Gottesdienste die Bestuhlung deutlich auflockern, die Türen geöffnet halten (außer der Eingangstür) und die Kollekte nicht im Gottesdienst, sondern in der Spendensäule einsammeln. Generell empfehlen wir, auf das Händeschütteln, Umarmen oder sonstige „körperliche Begrüßung“ zu verzichten und grüßen uns stattdessen mit einem freundlichen Nicken und/oder Lächeln.

Nachdem alle unsere Veranstaltungen auf Freiwilligkeit beruhen, versteht es sich von selbst, dass jeder selber entscheiden kann, ob er oder sie an unseren Gottesdiensten oder Hauskreisen teilnehmen möchte.

Nachdem keiner weiß, wie es in Bezug auf den Corona-Virus weitergehen wird und was uns erwartet, behalten wir es uns vor, bei Bedarf die obigen Entscheidungen zu korrigieren.

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschland) schreibt (Quelle: www.ekd.de):
Als Christen leben wir nicht aus der Angst, sondern aus dem Vertrauen. Bei allem was jetzt an Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen ist, wissen wir: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1, 7)
Das ist die beste Voraussetzung, jetzt das Richtige zu tun, um Gefahren für die Zukunft zu vermeiden und gleichzeitig tief in der Seele zu spüren: Gott ist bei uns jeden Tag. Auf ihn vertrauen wir, egal, was kommt.

In diesem Sinne wünschen wir euch weiterhin Gottes Segen, einen kühlen Kopf und gute Abwehrkräfte,
Euer Leitungskreis der LKG-Altdorf.

„Arbeits“-Gottesdienste

Was hat Arbeit mit Gottesdienst zu tun?

Im Februar beschäftigen sich die Predigten in unseren Gottesdiensten mit dem Thema „Arbeit“. Was sind Aussagen der Bibel zur Arbeit und wie kann man im Alltag damit umgehen?
Vielleicht stellen wir ihre Ansichten zum Thema „Arbeit“ auf den Kopf.

Lassen Sie sich herzlich in die LKG einladen. Wir freuen uns auf Sie.

Allianzgebetswoche 2020

Titelbild Allianzgebetswoche 2020

Wo gehöre ich hin?
Die internationale Allianzgebetswoche 2020 in Altdorf

Wenn wir beten, halten wir an. Wir werden still und richten uns aus. Was bewegt mich gerade? Woher komme ich? Wo steht mir der Kopf? Wenn wir beten reflektieren wir das alles. Nicht etwa, um bereit für das Gebet zu werden. Nein, denn wir sind schon mitten drin. Wir beten – mit allem, was wir sind, mit jedem Gefühl, das in uns steckt, mit jeder Emotion. Genauso lädt Gott uns ja ein, zu ihm zu kommen. Es nützt ja nichts, ihm etwas vorzuspielen, denn er kennt uns durch und durch. Und so, wie in jeder menschlichen Beziehung nur ein ehrliches Gespräch gute Früchte tragen kann, so kann auch nur ein ehrliches Gebet etwas in unserem Leben verändern. Gebet bedeutet Gespräch. Genau dazu lädt Gott uns ein: im Gebet dürfen wir Gott unser Herz ausschütten, Freud und Leid mit ihm teilen. Wir dürfen ihm unsere Anliegen bringen. Wir dürfen für andere bitten. Und jedes Mal dürfen wir erkennen, dass der große Gott sich zu uns kleinen Menschen hinab beugt. Zwar ist das Gebet nicht mit einem Wunschautomaten gleichzusetzen. Und doch stellen wir fest, dass es sich lohnt, in diese Beziehung zu investieren.

Es lohnt sich auch, in die Gemeinschaft der verschiedenen Gemeinden in Altdorf zu investieren. Zwar gibt es Unterschiede in manchen theologischen Fragestellungen. Auch sind verschiedene Formen der Gestaltung des Gemeindelebens zu erkennen. Aber im Kern sind wir vereint. Die Botschaft von Jesus Christus, sein Leben und Sterben, seine Auferstehung, die Hoffnung auf eine Ewigkeit in Gottes Herrlichkeit – das vereint uns!
Und so lädt die evangelische Allianzgemeinschaft in Altdorf auch im Januar 2020 zur Gebetswoche ein. Lasst uns miteinander Gott (auf)suchen. Lasst uns einander (besser) kennenlernen. Lasst uns miteinander der Frage nachgehen: „Wo gehöre ich hin?“. Lasst uns miteinander auf Gott hören.

Da nicht nur die einzelnen Gemeinden Unterschiede haben, sondern auch wir Menschen grundverschieden sind, sind auch die Abende bunt gestaltet. Ein Abend wird mit gesungenen Gebeten gestaltet sein, es gibt einen Gebetsabend für die Jugend, einen klassischen Gebetsabend, einen Lauf durch die Stadt mit Gebet an verschiedenen Einrichtungen und einen Gebetstag, bei dem man kommen und gehen kann, wie es einem in den Kalender passt. All diese Abende sind eingerahmt von einem Eröffnungs- und einem Abschlussgottesdienst. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Gemeinschaft mit Gott und mit anderen Christen.

Sonntag, 12. Januar, 9.30 Uhr,
Evangelisches Haus am Schlossplatz,
Eröffnungsgottesdienst mit Kindergottesdienst, Predigt: Daniel Ketzer

Dienstag, 14. Januar, 19.30 Uhr,
Landeskirchliche Gemeinschaft, Am Plätzlein 1,
musikalischer Gebetsabend, Impuls: Markus Ulsenheimer

Mittwoch, 15. Januar, 19.00 Uhr,
Evangelisches Haus am Schlossplatz,
Jugendabend, Impuls: Dina Ketzer

Donnerstag, 16. Januar, 19.30 Uhr,
Volksmission entschiedener Christen, Hagenhausener Straße 12,
Gebetsabend, Impuls: Jörg Breu

Freitag, 17. Januar, 19.30 Uhr,
Laurentiuskirche,
Gebetslauf durch Altdorf, Leitung: Manfred Schneider und Thorsten Mohr

Samstag, 18. Januar, 8.30 Uhr – 21.00 Uhr,
Landeskirchliche Gemeinschaft, Am Plätzlein 1,
Gebetstag in vier Blöcken: jeweils eine Stunde Gebet in Form von Liedern, Stille Zeit, Gebet für andere – jeder darf kommen und gehen, wie es in den Kalender passt

Sonntag, 19. Januar, 10:00 Uhr,
Christusgemeinde Altdorf, Nürnberger Straße 29,
Abschlussgottesdienst mit Kindergottesdienst, Predigt: Bernd Popp

Weihnachtsstand für einen guten Zweck

Stand auf dem Altdorfer Weihnachtsmarkt

LKG-Altdorf sammelt Spenden für Casayohana

Viele Wochen hatten fleißige Helfer der Landeskirchlichen Gemeinschaft Altdorf für den Weihnachtsstand gebastelt und allerlei schöne und dekorative Dinge in Handarbeit hergestellt. An nur einem Verkaufswochenende auf dem Altdorfer Weihnachtsmarkt im Historischen Hof des Wichernhauses wurden 850 Euro eingenommen. Der gesamte Erlös wurde an Casayohana in Peru gespendet.

Casayohana mit seinen Projekten „heartbeat“ und „vidaliberada“ schützt Kinder, Frauen und Familien, hilft ihnen aus dem Umfeld häuslicher Gewalt heraus und ermöglicht therapeutische Angebote im Hochland von Peru. Dabei ist die Arbeit eng abgestimmt mit einheimischen Behörden, Kirchen und NGOs, um kulturnahe, praktische und nachhaltige Hilfe auf der Basis eines christlichen Menschenbildes zu leisten. Dazu gehören Schulungs-, Therapie- und Beratungsangebote.

Vielen Dank an die Altdorfer Weihnachtsmarkt Besucher, die mit ihrem Kauf diese Spende ermöglicht haben.