Am Dienstag, den 06. März hatten wir die Freude, Schwester Maren Martens bei uns begrüßen zu dürfen. Schwester Maren arbeitet im Auftrag der Marburger Mission in einer evangelischen Gemeinde in Moskau.
Schwester Maren ist die Schwester, die…
- mit 2 Schildkröten (Pünktchen und Anton) im Park in Moskau spazieren geht. So wird sie häufig von erstaunten Moskauern angesprochen und sie kann ganz unbefangen von ihrer Arbeit berichten.
- mit viel Freude und Energie mit den Teens aus der Gemeinde „in Räuberzivil“ Fußball spielt
- leider in einen Kompetenz- und Machtkampf von 2 Pastoren geraten ist und ganz allein, mit Gottes Hilfe und Schutz, diese Schlammschlacht hinter sich gebracht hat. Dabei wurde der Kreis der Gemeindeglieder leider halbiert. Manche, die nicht mehr zu ihr kommen, leiden sehr unter diesem Zustand und brauchen unsere Gebetsunterstützung. Allerdings erhält sie von einem jungen Bischof große Unterstützung und Begleitung in der alltäglichen Gemeindearbeit.
- regelmäßige Besuche in einem Dorf außerhalb von Moskau abhält, wo die Menschen in für uns unvorstellbaren Verhältnissen leben. Sie stärkt die Frauen, deren Männer häufig mit großen Alkoholprobleme zu tun haben und setzt sich besonders für ein junges Mädchen ein, das dringend eine teure Operation an der Wirbelsäule benötigt und vielleicht zur Anschlussheilbehandlung nach Deutschland kommen kann.
- unterstützt von 2 Mitarbeiterinnen, regelmäßig einen Frauenkreis abhält. Ganz besonders hervorhebenswert ist, dass die Teilnehmerinnen die komplette Alterspanne von 18 bis 75 Jahren abdecken.
- ca. 4 Jahre lang um eine 3 jährige Aufenthaltsgenehmigung mit den russischen Behörden gerungen hat. Dafür musste sie allein im letzten Jahr innerhalb von 6 Monaten 12 mal ein- und ausreisen. Im Oktober 2011 erhielt sie die Aufenthalts-genehmigung.




Einer Ferienbeschäftigung der ganz anderen Art gingen am 9. September 2011 einige Teenager der EC-Jugendgruppe „Crossteens“ nach, die sich nicht nur donnerstagabends in der Schulzeit, sondern auch manchmal in den Ferien in den Räumen der Landeskirchlichen Gemeinschaft am Plätzlein treffen. Sie veranstalteten in der Seniorenwohnanlage Haus Waldenstein einen Spielenachmittag, um den dort wohnenden Senioren eine kleine Freude zu bereiten. Die Idee entstand im Zusammenhang mit dem für dieses Jahr ausgerufenen deutschlandweiten Projekt „Initiative Hoffnung“, der sich rund 350 christliche Gruppen angeschlossen haben. Im Rahmen dieses Projektes waren die Teenager schon bei der Aktion „Altdorf putzt sich raus“ dabei und boten vor einigen Monaten an einem Samstagvormittag älteren Menschen vor einem Supermarkt an, ihre Einkaufstaschen nach Hause zu tragen. Eine Aktion, die vielleicht dem einen oder anderen Passanten ein Schmunzeln entlocken ließ.